Augsburg – Das Unternehmen ATOS nutzt ein MagicConnect-System um den Kunden des Conference Center im Sigma-Technopark während Veranstaltungen hochwertigen Internetzugang über WLAN zur Verfügung zu stellen.

Situation

Das Conference Center bietet in drei unterschiedlich großen Tagungsräumen und einem Foyer Platz für Veranstaltungen von bis zu etwa 150 Personen. Bislang war es jedoch nicht möglich, einer größeren Zahl an Personen gleichzeitig einen Zugang zum Internet zu gewähren, da die WLAN-Netzabdeckung nicht ausreichte. Zudem geriet die Internetanbindung rasch an ihre Grenzen, da die zur Verfügung stehende Bandbreite ohne Bandbreitenmanagement nicht gleichmäßig auf verschiedene Teilnehmer verteilt wurde.

Herausforderung

WLAN-Systeme dieser Art erfordern eine vollkommen andere technische Herangehensweise wie dies bei kleinen Systemen im häuslichen Umfeld der Fall ist. Neben der großen räumlichen Ausdehnung müssen weitere zwei weitere Besonderheiten beachtet werden:
Zunächst ist mit einer erheblich größeren Nutzerzahl zu rechnen als dies bei einer Heimanwendung der Fall ist. Prinzipbedingt teilen sich mehrere Teilnehmer ein gemeinsames Übertragungsmedium (d.h. einen Funkkanal) und auch dessen Datenrate. Somit nimmt die Leistungsfähigkeit eines WLANs mit steigender Client-Zahl kontinuierlich – durch CSMA/CAhttps://de.wikipedia.org/wiki/Carrier_Sense_Multiple_Access/Collision_Avoidance sogar überproportional – ab. Aus diesem Grund muss ein System mit verschiedenen Funkzellen eingerichtet werden, auf die sich die Teilnehmer verteilen, so dass stets eine ausreichende Übertragungsleistung zur Verfügung steht – ähnlich wie dies im Mobilfunknetz der Fall ist.
Außerdem stellt die Internetanbindung ein Nadelöhr dar: Würden auch nur wenige Geräte beginnen, große Datenmengen (z.B. Updates) im WLAN zu übertragen, führe dies bereits zu einer Auslastung des Internetanschlusses. Latenzempfindliche Anwendungen wie Telepräsenz oder IP-Telefonie wären so nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt möglich.

Technische Umsetzung

Um eine gute Abdeckung mit WLAN zu erreichen, werden die Räume des Conference Centers durch insgesamt acht Antennen im 2,4 und 5,0 GHz-Band ausgeleuchtet. Durch teilweise überlappende Funkzellen und die Nutzung verschiedener Kanäle wird dabei sichergestellt, dass sich die WLAN-Clients auch bei großen Veranstaltungen stets so auf verschiedene Funkzellen verteilen, dass die Funkstrecke optimal genutzt werden kann.
Nachgelagert wird durch MagicLink sichergestellt, dass die zur Verfügung stehende Bandbreite so auf alle Nutzer verteilt wird, dass die Übertragung großer Datenmengen einwandfrei funktioniert während zeitgleich IP-Telefonate geführt werden können. Dabei sorgt MagicLink dafür, dass alle Benutzer in den Genuss kürzester Latenzen kommen, woruch der Abruf von Webseiten auch bei Lastspitzen in kürzester Zeit stattfindet: MagicLink leistet hier deutlich mehr als konventionelles Quality of Service.
Der Großteil der zum Einsatz kommenden Technik befindet sich unsichtbar über der abgehängten Decke, so dass nur die Sendeantennen wahrnehmbar sind. Die Konferenzteilnehmer können so sofort erkennen, dass hier ein modernes WLAN-System zum Einsatz kommt und der Funkempfang wird nicht durch die Trägerkonstruktion der Decke gestört. Um Zugang zum WLAN zu erhalten, stehen Papiertickets mit verschiedenen Gültigkeitszeiträumen zur Verfügung die den Kunden ausgehändigt werden können. Mit diesen erhalten die Benutzer beispielsweise für einen Tag Zugang, nach Ablauf des Gültigkeitszeitraumes verfällt die Zugangsberechtigung automatisch.

zum Conference Center im Sigma-Technopark

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